Die Tänzerin

Foto: Studio Cover Face
Die Lehrerin: Wie sieht der Tanzunterricht aus??
   
Irene Ibrahim, geboren 1968, tanzt seit ihrem 11. Lebensjahr und begann 1989 mit modernem Ausdruckstanz (Gerhard Anthonj).

1993 fand sie über die ägyptische Musik, die sie in Alexandria kennen und lieben lernte (Oum Kalthoum, Abdel Halim Hafez und Farid El Atrache), zum orientalischen Tanz mit all seinen Stilrichtungen und Facetten. Neben dem Ausdruckstanz widmete sie sich intensiv ihrer Ausbildung im orientalischen Tanz (Ute Wikenhauser, Pia Welsch, Margit Loew).

Sie besuchte eine Vielzahl an Seminaren in ganz Deutschland:
Zahra, Beata und Horacio, Zaza, Nelly Mazloum, Zarefa, Morocco, Sabuha Shahnaz, Mahmoud Reda, Raqia Hassan, Taha Moussa, Mayodi, Magda Kadous, Leyla Jouvana, Dr.  Hassan Khalil, Aladin el Kholi uv.m.

Mit 38 Jahren begann sie zudem mit Ballett und blieb auch weiterhin dem modernen Tanz treu, nahm u. a. fünf Jahre lang an der 4-5 Mal pro Jahr stattfindenden Reihe ‚5 Elemente tanzen‘ (Saarbrücken und Wien) teil und begann 2014 in Köln mit der Fortbildungsreihe ‚Danser sa Vie‘ von Didier Rouchon, die sich konzeptuell an die Ideen von Anna Halprin anlehnt.


Tanz bedeutet für sie Lebendigkeit, Freude an der Musik, am
Zusammensein mit anderen Frauen und Lust am eigenen Körper.

Als Lehrerin legt sie Wert auf die Vermittlung exakter Bewegungsansätze, eine gesunde Körperhaltung, die Schaffung eines Bewusstseins für Rhythmus (arabische Rhythmen) und Melodie, zudem für ägyptische Traditionen und Kultur und natürlich für den eigenen Körper.

Ihr Ausgangspunkt ist, jede Frau da abzuholen, wo sie steht, und ihr Ziel, den persönlichen Ausdruck jeder Frau im Tanz zu fördern.

Als Choreografin entwickelt sie unzählige Einzel-, Duo- und Gruppenstücke für ihre Kursteilnehmerinnen und die Auftrittsgruppen, die auf Veranstaltungen des Tanzstudios Pyramide auftreten.